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23.Mai 2019

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Der Schauinsland-Bergbau und die Stollen

Im Mittel­alter brachte der Bergbau der Stadt Freiburg Reichtum und Wohl­stand. Im 13. Jahrhundert führte er zu dessen wirtschaftlicher Blüte durch den Abbau von Silbererzen. Die Freiburger nannten den Schauinsland daher auch „Erzkasten“.

Vor allem dem Bergbau ist es zu verdanken, dass das Freiburger Münster erbaut werden konnte. Zeugnis hiervon geben von reichen Grubenbesitzern gestiftete Fenster mit gemalten Bergbaudarstellungen im südlichen Seitenschiff des Freiburger Münsters.

Das Gruben­gebäude des Schauinslandes besitzt Stollen mit einer Gesamtlänge von 100 Kilometern, die auf 22 Sohlen verteilt sind. Damit ist es das größte seiner Art im Schwarz­wald und in den Vogesen.

Die bedeutendsten Stollen auf der Nordseite/ in Kappel sind:

  • Tiefer Stollen
  • Leopold-Stollen von 1908 bis 1954 Hauptförderstollen
  • Kappler-Stollen ( „Hebammenstollen“)

und auf der Südseite/in Hofsgrund

  •  Hofsgrunder-Stollen , mit Kappler-Stollen verbunden
  • Gegentrum II-Stollen, Zugang zum Museums-Bergwerk

Sagenumwoben ist der sogenannte Hebammenstollen, ein ca. drei  Kilometer langer schmaler Gang, der das obere Kapplertal mit Hofsgrund verbindet.

Er wurde früher von der Hebamme benutzt, die so mit großer Zeitersparnis zu Geburten nach Hofsgrund eilen konnte, sowie von Kappler Kindern als abenteuerlicher Schulweg.

1954 wurde der Bergbau eingestellt. Ein Museumsbergwerk vermittelt den Besuchern unter Tage Einblicke in die 800 Jahre währende Geschichte des Silberbergbaus.

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