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" Schluss mit Wachstum" 

Nico Paech  zur Postwachstums-ökonomie

Oktober 2019 ROTMILAN Dichtezentrum wieder in Frage gestellt?

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Neue Informationen zur finalen Planung am Taubenkopf (4.3.2019 BZ)

Jetzt sind es noch zwei Anlagen (Nr. 3 fällt weg), dafür aber höher mit 166 m Nabenhöhe und 246 m Gesamthöhe. Der Abstand zur den Kappler Häusern beträgt nun 480 m statt 430 m, aber das ist immer noch viel zu gering! Landschaft, Tiere und Menschen würden trotzdem Schaden nehmen.

 

Finale Planung? Bild: Badische Zeitung 4.3.2019

Begehung des Taubenkopfes aus Sicht eines Mineralogen (3.3.2019)

mit folgenden Zielen:

  • der Erkundung möglicher Erzvorkommen, Gangintrusionen (insbesondere von Schwermetallen)
  • der räumlichen Erfassung der geomorphologischen Situation
  • der Überprüfung der Oberflächenwasserabflussrichtungen am Taubenkopf
  • Abschätzung von besonderen Risiken und Folgen durch den Bau von Windkraftanlagen

Planungstand Taubenkopf (09/2018)

Die Ökostrom Consulting Freiburg GmbH plant im Bereich des Schauinslandkamms am Taubenkopf drei Windenergieanlagen mit folgender Spezifikation:

Anlagentyp: Enercon E-141
Leistung: 4,2 MW
Rotorduchmesser: 141 m
Nabenhöhe: 159 m
Gesamthöhe: 229,5 m
Jahresenergieertrag:       

gesamt rd. 25 Mio kWh

Der Standort befindet sich 6,5 km südöstlich vom Freiburger Stadtzentrum zwischen dem Bohrerbachtal und dem Kappler Tal. Dort wurde eine Konzentrationszone für Windkraftanlagen unter dem Namen 20.4 "Schauinsland Nord-Taubenkopf" ausgewiesen und damit aus dem Landschaftsschutzgebiet "Schauinsland" herausgenommen. Der Taubenkopfgipfel liegt bei 880,8 m Höhe.

Circa 200 m südöstlich vom geplanten Standort der WEA3 beginnt das Naturschutzgebiet "Schauinsland", das FFH-Gebiet 8013-341 "Schauinsland" sowie das Vogelschutzgebiet 8114-441 "Südschwarzwald". Des Weiteren liegt die Fläche in der Entwicklungszone des UNESCO Biosphärenreservates "Südschwarzwald".

In der Konzentrationszone befinden zwei gesetzlich geschützte Biotope (280133116498 "Schattenhangwald unterhalb Taubenkopf" und 280133116499 "Felsen N Taubenkopf). Des Weiteren ist insbesondere im Kammbereich der Wald als Bodenschutzwald ausgewiesen.

Um geeignete Flächen für Windkraftanlagen im gesamten Stadtgebiet Freiburg auszuweisen, wurde ein Zonierungsverfahren durchgeführt und ein Sachlicher Teilflächennutzungsplan Windkraft erstellt. In der zweiten Offenlage wurden 16 Flächen untersucht. Ein umfangreicher Bericht sowie weitere Unterlagen sind auf der Homepage der Stadt Freiburg zu entnehmen. Am Ende beschloss der Gemeinderat Freiburg nur eine neue Fläche auszuweisen, den Taubenkopf.

2018 wurde begonnen, detaillierte Gutachten zum Artenschutz, Schallschutz und eine Windmessung mit LIDAR durchzuführen. Ein Antrag auf immissionsrechtliche Genehmigung soll Anfang 2019 durch Umweltamt der Stadt Freiburg.

 

Kleine Anfrage des Abgeordneten Andreas Glück FDP an den Landtag zum Ausbau der Windenergie in Freiburg und Umgebung vom 15.1.2019

Stadt Freiburg :   Unterlagen zum Teilflächennutzungsplan Windkraft

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW:   zum neuen Windenergieerlass sagt unser Umweltminister: „Die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen gelten natürlich unverändert weiter“, betonte Untersteller. „Daher gilt beispielsweise auch der auf dem Bundesimmissionsschutzgesetz beruhende Abstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von regelmäßig 700 Metern unverändert fort.“ Warum werden dann Anlagen mit 480 m Abstand geplant?

Regionalplan Südlicher Oberrhein:

    Teilfortschreibung Kapitel 4.2.1 Windenergie mit Ergänzung der Vorranggebiete für Naturschutz und Landschaftspflege im     Regionsteil Schwarzwald (Kapitel 3.2)

"Der Bereich "Taubenkopf" wurde bereits im Vorfeld der ersten regionalplanerischen Suchraumkulissenbildung im Wesentlichen aufgrund der vom Regionalverband in seiner Plankonzeption angewandten Umgebungsabstände um Siedlungen und wohngenutzte Gebäude im Außenbereich und des in Teilen niedrigen Windpotentials (< 6,0 m/s in 140 m über Grund) sowie der daraus resultierenden Kleinflächigkeit (< 15 ha) nicht aufgenommen. Der kommunalen Planung bleibt es jedoch unbenommen, bei der Festlegung von kommunalen Konzentrationszonen über die regionalplanerisch festgelegten Vorranggebiete hin-auszugehen, da sich durch die Änderung des Landesplanungsgesetzes keine Ausschlusswirkung mehr durch diese ergibt. "

 

Weiter Informationen:

Vortragdes Amtsleiters für Umweltschutz der Stadt Freiburg zum bestehenden und zukünftigen Windenergiausbau vom 27.10.2018

 

 

 

 

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