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23.Mai 2019

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Wie setzt sich unser Energiemix zusammen?

Grundsätzlich geht es nicht nur um Elektroenergieerzeugung durch Erneuerbare Energien sondern um Primärenergieeinsparung! Also auch Wärme und Kraftstoffe, die regenerativ erzeugt werden. Dieser Aspekt ist besonders wichtig, da wir in Deutschland die Gebäude noch größtenteils mit Öl oder Gas beheizen, und nicht mit Strom, wie unsere westlichen Nachbarn. Auch basiert der Verkehr immer noch zu einem großen Teil auf fossilen Brennstoffen. Schauen wir auf das Jahr 2018, dann hatten die Erneuerbaren einen Anteil am Primärenergieverbrauch von 14 %, im Jahr 2017 waren es noch 13% (vgl. Abb. 1).

Abb. 1: Primärenergieverbrauch in Deutschland 2018 (Quelle)

Im Jahr 2017 hatte die Windenergie in Bezug auf die Summe der Erneuerbaren einen Anteil von 21.5 %. Das entspricht somit einem Anteil von 2.8 % am Primärenergieverbrauch im Jahr 2017 (vgl. Abb. 2).

Abb. 2: Primärenergieverbrauch in Deutschland 2017 (Quelle)

 

Schauen wir auf die Stromerzeugung, dann dürfen wir nicht nur die StromPRODUKTION, sondern müssen auch den entsprechenden StromVERBRAUCH betrachten. Hier zeigt sich das Problem: Auch wenn wir viel Strom durch Windkraft erzeugen können, kann dieser nicht gespeichert werden. Bei Überkapazitäten werden die Anlagenbetreiber für nicht produzierten Ökostrom entschädigt: 2018 wurden  610 Millionen Steuergelder an die Betreiber ausgezahlt!

Insbesondere bei der Windkraft ist also der Unterschied von Produktion und Verbrauch beachtlich, da keine bedarfsorientierte Produktion möglich ist.

Schaut man sich den Endenergieverbrauch 2017 nach den Sektoren an, so beliefen sich die Anteile für Wärme und Kälte auf ca. 49 %, Verkehr 30 % und Stromverbrauch auf 21 % (Abb. 3).

Abb. 3: Endenergieverbrauch 2017 (Quelle)

Betrachtet man nur die Stromerzeugung ohne Wärme/Kälte und Verkehr in Abbildung 4, dann haben die Erneuerbaren Energien im Durchschnitt schon einen Anteil von über 40 %, leider nicht an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit.

Abb. 4: Nettostromerzeugung in Deutschland 2018 (Quelle)

 

Bisher haben wir von der bundesweiten Bedeutung der Windkraft gesprochen. Sehr viel wichtiger ist die Situation in Baden- Württemberg, da wir uns mit den unsinnigen Planungen im Schwachwindgebiet Europas, im Schwarzwald insgesamt und hier speziell mit dem Taubenkopf, beschäftigen.

Der Anteil der Windenergie am Primärenergieverbrauch in Baden-Württemberg lag im Jahr 2017 mit 700 Anlagen bei bescheidenen 0.5 %, wobei der Anteil der Erneuerbaren Energien insgesamt bei 13.4 % lag.

Vor diesem Hintergrund ist mit Blick auf Baden-Württemberg die Aussage unseres Umweltministers Herrn Untersteller "Die Energiewende ist ohne Windkraft nicht möglich" doch mehr als ambitioniert! Die Landesregierung Baden-Württemberg sollte sich endlich eingestehen, dass es nicht sinnvoll ist, Windkraftanlagen in nachweislichen Schwachwindgebieten zu forcieren. Das trifft genauso für die Stadt Freiburg zu! Freiburg sollte ihre Bezeichnung als Green City, also als grüne Stadt, gerecht werden und jeglicher Naturzerstörung für den Bau von industriellen Windkraftanlagen entschieden entgegentreten. Um die Biodiversität zu erhalten, müssen wir Menschen die Natur schützen!

Statistikportal FRiTZ Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement, Stadt FreiburgStatistikportal FRiTZ Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement, Stadt Freiburg

Der durchschnittliche Anteil der Windenergie betrug mit 13,26 Mio. kWh nur 1,25 % (2005-2017) des Stromverbrauchs von Freiburg.

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