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Info zu Wind-rädern in Freiburg

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Infos zur Planung  neuer Windräder

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Energiemix ABC

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Allgemeine Infos zu Windenergie

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Der Gemeinderat der Stadt Freiburg und das RP Freiburg haben den Teilflächennutzungsplan Windkraft 2018 bewilligt. Neben den bestehenden Flächen am Rosskopf und der Holzschlägermatte wurde als einzige neue Fläche der Taubenkopf im Landschaftsschutzgebiet "Schauinsland" ausgewiesen. Die Stadt hat die 22,3 ha große Fläche bereits an die Ökostrom Consulting Freiburg GmbH im fünfstelligen Bereich verpachtet. Diese plant nun noch zwei 246 Meter hohe Windkraftanlagen mitten auf dem nördlich verlaufenden Rücken des Schauinslands! Die Anlagen sind noch nicht genehmigt. Zur Zeit werden noch Gutachten erstellt. Der immissionsrechtliche Antrag soll im April 2019 gestellt werden. Noch können Sie ihre Bedenken dem Umweltamt der Stadt Freiburg mitteilen. Diese Windräder würden den Energiebedarf von weniger als 2,0 %  des Freiburger Energieverbrauchs liefern!

 

Was spricht gegen diesen Standort?

  • Der Abstand zu den 11 Häusern mit 43 Bewohnern im Kappler Tal ist auch mit ca. 480 Metern viel zu gering! Wir fordern einen Mindestabstand von 700 m zur Wohnbebauung, egal ob wir im Innen- oder  Außenwohnbereich leben, Mensch ist Mensch!
  • Die Gesundheit der Bewohner im Kappler Tal und in Horben wird durch Lärm und Infraschall (nicht hörbarer tieffrequenter Schall) auf's Spiel gesetzt. 45 db(A) in der Nacht und 60 db(A) am Tag machen krank! (WHO-Studie fordert nicht mehr als 45 db(A) am Tag!)
  • Zerstörung einer einzigartigen Landschaft
  • Erholungswald wird zur Industrieanlage mit einer Lärmbelastung von über 105 db(A) (vgl. Presslufthammer) im Wald!
  • Die Windräder würden nur 200 m vom Naturschutzgebiet Schauinsland sowie dem europäischen Vogelschutzgebiet entfernt liegen, inmitten des UNESCO Biosphärenreservats Südschwarzwald
  • Bodenschutzwald wird zerstört und damit Erosion und Hochwasserentstehung begünstigt
  • Wanderwege und die beliebte Mountainbikeroute "Badish Moon Rising" müssten verlegt werden
  • Die Wirtschaftlichkeit der Anlagen ist aufgrund der geringen Windhöffigkeit fraglich
  • Bei Brand der Anlagen sind das Waldgebiet als auch die angrenzenden Häuser und Naturschutzgebiete akut gefährdet, da kein Löschwasser vorhanden ist und Windradbrände nicht gelöscht werden können
  • Gefährdung der Anwohner und Wanderer durch Eisabwurf
  • Immobilienwertverlust soll in Kauf genommen werden - keine Entschädigungen durch den Investor
  • Die Abstände zwischen den Windrädern scheinen zu gering, sie sollten mindestens das 3-fache des Rotordurchmessers (160 m) in Nebenwindrichtung (480 m) und das 5-fache in Hauptwindrichtung (800 m) betragen. Sie stehen genau in Westrichtung hintereinander.

Im Regionalplan Südlicher Oberrhein kann man lesen: "Der Bereich "Taubenkopf" wurde bereits im Vorfeld der ersten regionalplanerischen Suchraumkulissenbildung im Wesentlichen aufgrund der vom Regionalverband in seiner Plankonzeption angewandten Umgebungsabstände um Siedlungen und wohngenutzte Gebäude im Außenbereich und des in Teilen niedrigen Windpotentials (< 6,0 m/s in 140 m über Grund) sowie der daraus resultierenden Kleinflächigkeit (< 15 ha) nicht aufgenommen. Trotzdem hat sich der Gemeinderat für diesen Alibistandort entschieden, um wenigstens eine neue Fläche für Windräder auszuweisen, obwohl diese nicht geeignet ist.

Wir haben wenig Wind, aber viel  Sonne. Hier ist das Potential nocht lange nicht ausgereizt. Windräder liefern keine Grundlastenergie! Wir brauchen also immer noch Grundlastkraftwerke, solange keine entsprechenden Speichertechnologien zur Verfügung stehen.

Die einzig saubere Energie ist die, die nicht verbraucht wird! Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten und seinen CO2-Fußabdruck reduzieren (weniger/nicht mit dem Flugzeug fliegen, weniger Auto fahren, Ökostrom beziehen, Häuser dämmen, regional einkaufen, weniger konsumieren, weniger Fleisch essen, ....) und Bäume pflanzen, nicht fällen! Im Durchschnitt erzeugt jeder Deutsche ca. 10 t CO2 pro Jahr. Um die Klimaziele zu erreichen dürften jeder nur 2,5 t CO2/Jahr erzeugen.

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